Bear Market or Bear Trap?

Bear Market or Bear Trap?

Kurze Zusammenfassung

Das Video fasst die aktuelle Marktlage zusammen und gibt Einblicke in die Strategien des Autors. Es wird betont, dass sich der Aktienmarkt in einer entscheidenden Phase befindet und ein Ausbruch bevorstehen könnte, dessen Richtung jedoch ungewiss ist. Der Fokus liegt darauf, für mögliche Abwärtsbewegungen positioniert zu sein, während gleichzeitig die Möglichkeit besteht, bei einer Aufwärtsbewegung long zu gehen.

  • Aktienmarkt in entscheidender Phase, möglicher Ausbruch steht bevor.
  • Vorbereitung auf Abwärtsbewegungen, Möglichkeit für Long-Positionen bei Aufwärtsbewegung.
  • Technische Analyse und Live-Trades werden am Ende des Videos besprochen.

Intro, Memes & Disclaimer

Der Sprecher weist darauf hin, dass die Inhalte des Videos lediglich seine persönliche Meinung widerspiegeln und keine Anlageberatung darstellen. Er betont das hohe Risiko von Investitionen und rät dazu, nur Kapital einzusetzen, dessen Verlust man sich leisten kann. Das Video soll einen Überblick über die aktuelle Marktsituation geben, ohne detailliert auf alle Aspekte einzugehen, da sich die Lage im Vergleich zur Vorwoche kaum verändert hat.

Basisszenario (Aktien)

Es wird davon ausgegangen, dass wir uns mitten in einer Blow-off-Top-Phase befinden, wahrscheinlich näher am Hochpunkt als am Tiefpunkt. Nach Erreichen des Hochpunkts wird ein globaler Bärenmarkt und eine Rezession erwartet, gefolgt von einer kurzzeitigen Deflation der Vermögenspreise. Der Aktienmarkt hat seit den Tiefstständen im Oktober 2022 eine deutliche Aufwärtsbewegung erlebt, wobei sich der Wert in etwa verdoppelt hat. Es wird jedoch darauf hingewiesen, dass der Markt seit Anfang Dezember seitwärts tendiert, was auf eine mögliche distributive Top-Formation hindeutet.

Basisszenario (Bitcoin)

Bei Bitcoin wird davon ausgegangen, dass der vierjährige Zyklus bereits im Oktober seinen Höhepunkt erreicht hat und sich der Markt noch eine Weile im Bärenmarkt befinden wird. Eine erste Chance für einen nachhaltigen oder kurzfristigen Boden wird im mittleren Jahreszyklus erwartet. Basierend auf den vierjährigen Zyklen wird jedoch erwartet, dass dieser ebenfalls scheitern wird, wobei die nächste große Chance bei den vierjährigen Tiefstständen liegt. Es besteht eine geringe Chance, dass ein vierjähriges Zyklustief früher erzwungen werden kann, wenn sich der Abwärtstrend fortsetzt.

Inflation / Deflation & PCE

Es wird eine kurze Phase der Vermögenspreisdeflation erwartet, da sich Änderungen der Geldmenge verzögert im Verbraucherpreisindex (VPI) widerspiegeln. Der Trend ist weiterhin disinflationär, wobei es jedoch zwischenzeitlich zu Gegenbewegungen kommen wird. Die offizielle VPI-Daten werden kritisiert, da sie Wohnkosten als Hauptkomponente verwenden, die stark verzögert sind. Bereinigte Daten, die Echtzeitmetriken verwenden, zeigen, dass die Inflation seit langem unter 2 % liegt. Der PCE (Personal Consumption Expenditures) hat ebenfalls eine Gegenbewegung erlebt, wird sich aber voraussichtlich nach unten entwickeln und zu einer kurzzeitigen Vermögenspreisdeflation führen.

Arbeitslosigkeit

Es wird weiterhin eine Rezession erwartet, wobei die offizielle Feststellung durch das NBER (National Bureau of Economic Research) in der Regel mit einer Verzögerung von etwa 12 Monaten erfolgt. Die Arbeitsmarktdaten zeigen seit langem einen stetigen Rückgang. Die Arbeitslosenquote steigt, was typischerweise ein Vorbote für Rezessionen ist. Dieses Muster ist auch bei anderen Formen der Arbeitslosigkeit zu beobachten, wie z. B. bei der Arbeitslosenquote der 16- bis 24-Jährigen und der U6-Arbeitslosenquote.

Zinssenkungen & Kontext

Die erwarteten Zinssenkungen werden angesichts der wirtschaftlichen Lage als übermäßig restriktiv angesehen. Es wird argumentiert, dass nicht die Fed oder die Makrodaten die Zinssätze bestimmen, sondern der Anleihemarkt. Die Rendite der 10-jährigen Anleihe sinkt stark, wobei ein Unterschreiten von 3,8 % als Signal für Zinssenkungen gewertet wird. Die Wahrscheinlichkeit für eine Zinspause sinkt, was auf eine mögliche Neubewertung der Zinserwartungen hindeutet. Es wird erwartet, dass es auf dem Weg dorthin zu Gegenbewegungen kommen wird. Zinssenkungen in einem wirtschaftlichen Abschwung sind typisch, da die Renditekurve invers ist, der Arbeitsmarkt sich verschlechtert und die Inflation stark rückläufig ist. Die eigentliche Gefahr ist hier Deflation, die durch Börsencrashs ausgelöst werden kann.

Alarmsignale / Renditedifferenzen

Hohe Renditeaufschläge (High Yield Credit Spreads), die typischerweise auf finanziell angespannte Bedingungen hindeuten, haben sich noch nicht ausgeweitet, stehen aber möglicherweise kurz davor. Ein Ausbruch würde als Bestätigungssignal dafür dienen, dass das Top erreicht ist und das Abwärtsrisiko ernst genommen werden muss. Ähnliche Alarmsignale gelten für die Renditekurve, wobei der "Sweep" (die Beschleunigung) und das Ausweiten der Renditeaufschläge die Tops markieren. Derzeit gibt es jedoch noch keine Alarmsignale, was bedeutet, dass es keinen Grund zur Panik gibt.

TA & Live Trades

Es wird eine Short-Position gehalten, die von Anfang an sehr risikoreich ist. Ein entscheidender Durchbruch über 7044 Punkte im S&P 500 würde die Short-Position invalidieren und zu einer Long-Position führen. Der NASDAQ sieht deutlich schwächer aus und steht kurz vor dem Scheitern des Wochenzyklus, was einen Rückgang in den mittleren Jahreszyklus implizieren würde. Big Tech und Bitcoin scheinen den Abwärtstrend anzuführen. Es gibt jedoch auch profitable Positionen im Mitgliederbereich, wie z. B. Russell 2K, Halbleiter, Gold- und Silberaktien.

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Zusammenfassend lässt sich sagen, dass der Aktienmarkt an einem Scheideweg steht und die Richtung noch ungewiss ist. Es ist wichtig, auf beide Szenarien vorbereitet zu sein und die Alarmsignale im Auge zu behalten. Es gibt jedoch auch in anderen Bereichen des Marktes profitable Möglichkeiten. Der Fokus liegt darauf, die Marktentwicklung zu beobachten und entsprechend zu reagieren, ohne in Panik zu geraten oder voreilige Schlüsse zu ziehen.

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