Kurze Zusammenfassung
In diesem Video behandelt Mario Lochner die aktuellen Entwicklungen und Chancen im Bereich Robotik. Er warnt vor einem möglichen "bösen Erwachen" in 10 Jahren, wenn Länder, insbesondere die USA, die Robotikentwicklung im Wettlauf gegen China verlieren. Die Robotik wird nicht nur als wirtschaftlicher Trend betrachtet, sondern als entscheidender Faktor für die zukünftige Kontrolle über die globale Wirtschaft.
- Robotik wird zur Realität und hat bereits Einfluss auf die Industrie.
- Es gibt Risiken, die man beim Investieren in Robotikunternehmen beachten muss.
- Zwei konkrete Aktienfavoriten werden vorgestellt.
Böses Erwachen in 10 Jahren?
Mario Lochner schildert ein Gedankenspiel aus der Zukunft, in dem die USA im Jahr 2036 vor dem Problem stehen, dass China ein Wettrüsten in der Robotik gewonnen hat. Diese Maschinen sind überall im Einsatz, von der Produktion bis hin zur militärischen Anwendung. Lochner betont, wie wichtig es ist, die Robotik nicht als vorübergehenden Trend zu betrachten, sondern als entscheidenden Faktor für die Zukunft.
Das passiert bei Robotik gerade
Der aktuelle Stand der Robotik zeigt, dass China bereits 295.000 Fabrikroboter in einem Jahr installiert hat. Der Markt verändert sich schnell, wobei die Preise für Roboter deutlich sinken. Ein Beispiel ist der Unitree R1, der zu einem Startpreis von nur 500 Dollar angeboten wird. Auch im Krieg werden vermehrt autonome Roboter eingesetzt, wie die 16.600 Bodenmissionen in der Ukraine im Juni.
BMW setzt auf Robotik
In Deutschland ist Robotik bereits in der Industrie angekommen, wie das Beispiel des Figer Two Roboters zeigt, der bei BMW aktiv ist. Die Integration von KI in physische Roboter ermöglicht neue Bewegungen und Entscheidungen in der realen Welt. Diese Fortschritte führen zu einer Revolution in der Robotik, da der Umgang mit Maschinen effizienter wird.
Warum jetzt? Perfekter Sturm
Die aktuellen Entwicklungen im Bereich der Robotik zeigen, dass wir uns in einem Investitionszyklus befinden, der nach Jahren der Krise jetzt wieder ansteigt. Robotik wird zur größten Einzelinvestitionskategorie im KI-Bereich. Viele Investorinnen und Investoren erkennen das Potenzial und investieren in diesen Sektor.
Neuer iPhone-Moment?
Es wird diskutiert, ob wir in der Robotik einen „iPhone-Moment“ erleben. Schätzungen fordern verschiedene Marktpotentiale, die von 38 Milliarden bis zu 9 Billionen Dollar bis 2050 reichen. Die fallenden Preise für Roboter könnten den Durchbruch ermöglichen, ähnlich wie bei den Smartphones.
Die Risiken
Lochner spricht die Risiken an, die mit Investitionen in Robotik verbunden sind. Dazu gehören Zeitrahmen, Bewertungen, geopolitische Unsicherheiten und technische Fragen. Jede Investmententscheidung sollte gut überdacht sein, da die Marktbedingungen sich schnell ändern können und viele Technologiepfade unsicher sind.
So investieren Profis in Robotik
Es wird erläutert, wie Investoren in Robotikaktien vorgehen sollten. Wichtige Aspekte beinhalten drei Elemente: das Gehirn der Roboter (KIs), deren Körper (Hardware) und die Integratoren, die alles zusammensetzen. Der fünfstufige Prozess zur Auswahl von Robotikaktien wird vorgestellt, wobei Pilotprojekte und Skalierung entscheidend sind.
Geheimer KI-Favorit
Die erste Aktienempfehlung ist Applied Digital, das Rechenzentren für Robotikunternehmen baut. Diese Infrastruktur ist für die Weiterentwicklung und Leistung von Robotern notwendig. Applied Digital könnte von der steigenden Nachfrage nach Rechenleistung enorm profitieren.
Tenbagger-Kandidat
Die zweite Empfehlung ist One Stop Systems, die Hochleistungsrechner für autonome Maschinen entwickeln. Ihr einzigartiges Produkt ermöglicht es Maschinen, Daten direkt vor Ort zu verarbeiten, was den Bedarf an stabilen Verbindungen zu cloudbasierten Servern reduziert. Dieser Trend könnte das Unternehmen stark wachsen lassen.

