Kann ich mich als erfolgreiche Frau einem Mann unterordnen?

Kann ich mich als erfolgreiche Frau einem Mann unterordnen?

Kurze Zusammenfassung

In diesem Interview spricht Jana Highholder mit Jasmin Kosubek über ihren christlichen Glauben, Schönheitsideale, soziale Medien, Beziehungen, Geschlechterdebatten und ihre Arbeit als Ärztin. Sie diskutieren über die Vereinbarkeit von Glauben und Ästhetik, den Umgang mit Kritik in sozialen Medien, die Rolle der Frau in Beziehungen und die Bedeutung von Demokratie und Diskurs. Jana teilt persönliche Einblicke in ihre Lebensentscheidungen und ihren Glauben.

  • Janas Glaube ist ein wichtiger Teil ihrer Identität und beeinflusst ihre Entscheidungen.
  • Sie sieht Schönheit und Ästhetik als persönliche Entscheidungen, die nicht im Widerspruch zu ihrem Glauben stehen müssen.
  • Jana betont die Bedeutung von Respekt, Wertschätzung und einem offenen Diskurs in der Gesellschaft.

Intro & Vorstellung – Warum „Highholder"?

Jana Highholder erklärt, wie ihr Künstlername entstand. Ursprünglich ein Wortspiel ihres Bruders in Anlehnung an "Stakeholder", übernahm sie den Namen für ihre Poetry-Slam-Auftritte, um ihre öffentliche von ihrer privaten Person zu trennen. Sie betont, dass Jana Highholder nur ein Teil ihrer Persönlichkeit ist. Jasmin stellt Jana als Christinfluencerin, Podcasterin und Ärztin in der allgemeinen inneren Medizin vor, wobei sie ihre Promotion in Palliativmedizin hervorhebt.

Botox, Ästhetik und christlicher Glaube – Wo ist die Grenze?

Jana spricht offen über ihre Tätigkeit in der ästhetischen Medizin und ihre eigenen Botox-Behandlungen. Sie erklärt, dass sie Botox zur Prävention von Faltenbildung einsetzt und ihre Mimik dadurch besser kontrollieren kann. Sie verteidigt ihre Entscheidung gegen Kritik, dass dies ein Eingriff in die Schöpfung sei, und stellt die Frage, wo diese Grenze subjektiv beginnt. Sie verweist auf andere gängige Praktiken wie Haarefärben oder Schminken, die ebenfalls als Eingriffe betrachtet werden könnten. Jana betont, dass jeder Mensch für sich selbst entscheiden muss, womit er im Reinen ist.

Social Media, Reichweite und der Umgang mit Kritik

Jana spricht über ihre Erfahrungen als Christinfluencerin und die damit verbundenen Herausforderungen. Sie erklärt, dass sie nie geplant hatte, christlichen Content zu erstellen, sondern ihr Glaube auf natürliche Weise in ihre Social-Media-Aktivitäten einfloss. Sie berichtet von ihrer Zusammenarbeit mit der EKD und den Konflikten, die aufgrund ihrer konservativen Positionen entstanden. Jana betont, wie wichtig es ist, für seine Überzeugungen einzustehen, auch wenn dies Kritik hervorruft. Sie kritisiert die Scheinheiligkeit der Kirche, die Pluralismus und Toleranz vorgibt, aber konservative Positionen ablehnt.

Dating, Partnerschaft und die Rolle der Frau

Jana erläutert ihre Ansichten zur Rolle der Frau in Beziehungen und ihre Vorstellung von Unterordnung unter den Ehemann. Sie betont, dass diese Unterordnung auf gegenseitigem Respekt und der Suche nach dem Besten für den Partner basieren sollte. Sie erklärt, dass sie sich nur einem Mann anvertrauen würde, der integer ist und dessen Leben mit seinen Worten übereinstimmt. Jana spricht über die Bedeutung der Ehe als unauflösliches Bündnis und die Herausforderungen, denen sich Paare heute stellen müssen. Sie betont, dass eine lange Beziehung einen Preis hat und das Aufgeben des eigenen Egos erfordert.

Geschlechterdebatte – „Gebärende Personen" und Strohmann-Argumente

Jana und Jasmin diskutieren über die aktuelle Geschlechterdebatte und die Verwendung von Begriffen wie "gebärende Personen". Jasmin kritisiert diese Sprachregelungen und betont, dass es wichtig ist, normale Wahrheiten aussprechen zu können, ohne Angst vor negativen Konsequenzen haben zu müssen. Jana stimmt ihr inhaltlich zu, weist aber darauf hin, dass in der medialen Welt eine Verzerrung dessen stattfindet, was die Mehrheit glaubt. Sie diskutieren über Strohmann-Argumente und die Schwierigkeit, in dieser Debatte einen Konsens zu finden.

Kreationismus, Schöpfung und biblische Erzählungen

Jasmin fragt Jana, ob sie Kreationistin ist und an die biblische Schöpfungsgeschichte glaubt. Jana bejaht, dass sie an einen Schöpfer glaubt, der die Welt erschaffen hat, sieht die Schöpfungsgeschichte aber eher als Bild. Sie glaubt, dass Eva aus der Seite Adams genommen wurde, was sie als schönen Gedanken der Zusammengehörigkeit und Verbindung in der Ehe interpretiert. Sie diskutieren über die patriarchale Gesellschaft und ob diese negativ zu bewerten ist.

Dating als Christin – Kein Sex vor der Ehe

Jana spricht über ihre Dating-Erfahrungen als Christin und die Herausforderung, einen Mann zu finden, der ebenfalls keinen Sex vor der Ehe haben möchte. Sie betont, dass es ihr nicht nur darum geht, jemanden zu finden, der diese Regel einhält, sondern jemanden, der das gleiche Weltbild und Werte hat. Sie erklärt, dass sie bereit wäre, auf Sex vor der Ehe zu verzichten, weil ihr das, was sie in einer Beziehung sucht, höherwertig ist. Jana räumt ein, dass es schwierig sein kann, jemanden mit diesen Vorstellungen zu finden, aber sie glaubt an Gottes Plan für ihr Leben.

Theologie des Leibes – Sexualität als heilige Vereinigung

Jana erklärt ihre Sicht auf Sexualität als etwas Heiliges und Schützenswertes, das in einen guten Rahmen gehört. Sie bezieht sich auf die Theologie des Leibes von Papst Johannes Paul II. und Christopher West, die die sexuelle Vereinigung von Mann und Frau als Hinweis auf die Vereinigung von Christus mit seiner Braut sehen. Sie betont, dass die Ehe eine göttliche Struktur ist, die dem Himmel näher kommt als alles andere.

Homosexualität und LGBTQ+ – Umgang mit Differenzen

Jasmin spricht das Thema Homosexualität und LGBTQ+ an und fragt nach Janas Meinung dazu. Jana erklärt, dass sie zwar eine andere Meinung zu bestimmten Themen hat, aber jeden Menschen lieben kann, unabhängig von seinem Glauben oder Lebensstil. Sie betont, dass sie nicht über andere urteilen möchte und dass jeder Mensch seine eigene Wahrheit hat. Sie räumt ein, dass es in diesem Bereich Spannungsfelder gibt und sie nicht mit allen Positionen übereinstimmt.

Appell für demokratischen Diskurs – Streiten und trotzdem mögen

Jana und Jasmin appellieren für mehr Demokratie und Diskurs in der Gesellschaft. Sie betonen, wie wichtig es ist, sich inhaltlich zu streiten, sich aber gleichzeitig zu respektieren und sogar zu mögen. Sie wünschen sich, dass Politiker über Parteigrenzen hinweg zusammenarbeiten und nach bestmöglichen Lösungen suchen. Jana betont, dass sie sich von Luisa Neubauer inspirieren lässt, obwohl sie unterschiedliche politische Ansichten haben. Sie wünscht sich, dass Menschen in der Lage sind, über inhaltliche Differenzen hinaus eine persönliche Begegnung zu schaffen.

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