Schmerzmittel während der Pakettour! Wer lügt vor Gericht? | 2/2 | Richter Alexander Hold | SAT.1

Schmerzmittel während der Pakettour! Wer lügt vor Gericht? | 2/2 | Richter Alexander Hold | SAT.1

Kurze Zusammenfassung

Der Fall dreht sich um Sven Fischer, einen Paketboten, der seinen Chef mit seinem Lieferwagen angefahren hat. Fischer behauptet, dass er sich nach einer Kette gebückt hat, die er seinem Kind schenken wollte, und dabei seinen Chef übersehen hat. Der Staatsanwalt hingegen argumentiert, dass Fischer seinen Chef absichtlich angefahren hat, um einer Kündigung zu entgehen. Die Beweisaufnahme zeigt, dass Fischer unter großem Druck stand, da er kurz vor der Geburt seines ersten Kindes stand und gleichzeitig von seinem Chef unter Druck gesetzt wurde. Letztendlich wird Fischer wegen fahrlässiger Körperverletzung und unerlaubtem Entfernen vom Unfallort zu einer Freiheitsstrafe von einem Jahr verurteilt, deren Vollstreckung zur Bewährung ausgesetzt wird.

  • Fischer wurde wegen fahrlässiger Körperverletzung und unerlaubtem Entfernen vom Unfallort verurteilt.
  • Fischer behauptet, dass er seinen Chef versehentlich angefahren hat, während er sich nach einer Kette gebückt hat.
  • Der Staatsanwalt argumentiert, dass Fischer seinen Chef absichtlich angefahren hat, um einer Kündigung zu entgehen.

Der Unfall

Der Zeuge, ein Kollege von Fischer, berichtet, dass er nach einem Gespräch mit Fischer ein Auto auf den Hof fahren hörte. Kurz darauf gab es einen lauten Knall. Der Zeuge rannte sofort nach draußen und sah, dass ein Lieferwagen mit offenen Türen und brennendem Scheinwerferlicht stand. Eine Person lag am Boden und eine andere beugte sich über sie. Als die Person den Zeugen sah, rannte sie weg. Der Zeuge erkannte den am Boden liegenden Mann als Fischer und rief sofort den Notarzt.

Die Aussage des Zeugen

Der Zeuge gibt an, dass er keinen Fahrer im Lieferwagen gesehen hat, als er auf den Unfallort kam. Er vermutete, dass der Wagen von Geisterhand gesteuert wurde. Der Zeuge erklärt, dass er sich erst später an die Kette erinnerte, die er im Fußraum des Lieferwagens gefunden hatte. Er vermutet, dass die Kette den ganzen Tag dort gelegen haben könnte. Der Zeuge gibt zu, dass er Angst um seinen Job hatte und deshalb weggelaufen ist.

Das Urteil

Das Gericht verurteilt Fischer wegen fahrlässiger Körperverletzung und unerlaubtem Entfernen vom Unfallort zu einer Freiheitsstrafe von einem Jahr, deren Vollstreckung zur Bewährung ausgesetzt wird. Der Führerschein von Fischer wird eingezogen und die Fahrerlaubnisbehörde wird angewiesen, vor Ablauf von zehn Monaten keine neue Fahrerlaubnis zu erteilen. Das Gericht argumentiert, dass Fischer seinen Chef grob fahrlässig angefahren hat, da er sich während der Fahrt nach einer Kette gebückt hat. Das Gericht betont, dass Fischer seinen Chef schwer verletzt liegen gelassen hat und dass er sich erst im letzten Moment entschuldigt hat.

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