“Stupid Simple” Apps Are Making Millions While You Overthink

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Kurze Zusammenfassung

In diesem Podcast-Interview spricht Will Cannon über seine Erfahrungen beim Aufbau erfolgreicher Software-Unternehmen, insbesondere durch das Klonen und Anpassen bestehender Geschäftsmodelle. Er betont die Bedeutung von Marktforschung, das Erkennen von Trends und das Finden von profitablen Kundengewinnungsstrategien, bevor man überhaupt mit der Entwicklung eines Produkts beginnt. Cannon teilt seine Strategien zur Leadgenerierung, SEO und Cold Emailing und gibt Einblicke in seine Erfolge und Misserfolge. Abschließend gibt er Ratschläge für angehende Unternehmer, wie man mit geringem Kapitaleinsatz ein profitables Geschäft aufbauen kann.

  • Marktforschung und das Kopieren erfolgreicher Geschäftsmodelle können den Einstieg in die Unternehmensgründung erleichtern.
  • Der Aufbau einer Marke und die profitable Kundengewinnung sind entscheidend für den langfristigen Erfolg.
  • Es ist wichtig, ein klares Alleinstellungsmerkmal zu haben, sei es Benutzerfreundlichkeit oder ein anderes einzigartiges Merkmal.

Einführung

Will Cannon wird als Experte für das Scrapen und Verkaufen von Leads sowie für das Klonen anderer Software-Geschäftsmodelle vorgestellt. Er hat zwei Software-Unternehmen aufgebaut, die Millionen von Dollar Umsatz pro Jahr generieren, und das ohne Startkapital. Seine Geschichte soll besonders für diejenigen interessant sein, die ein Software-Geschäft starten möchten, ohne programmieren zu können und indem sie erfolgreiche Modelle kopieren.

Wills Hintergrund und frühe unternehmerische Erfahrungen

Will Cannon wuchs in ärmlichen Verhältnissen auf und entwickelte schon früh einen unternehmerischen Geist. Bereits in der High School verkaufte er gebrannte CDs mit individuellen Songauswahlen an Mitschüler. Nach der High School arbeitete er in verschiedenen Jobs, bevor er zusammen mit seiner damaligen Freundin, jetzigen Frau, in die Immobilienbranche einstieg. Sie gründeten ein eigenes Hypothekenunternehmen, lebten zeitweise im Büro und duschten in einem Eimer, um Kosten zu sparen.

Der Wendepunkt: Vom Hypothekenunternehmen zum Datengeschäft

Die Finanzkrise 2008 traf Will und seine Frau hart. Sie verloren ihr Geschäft und ihren Besitz. Um ihr Hypothekenunternehmen aufzubauen, hatten sie Listen von Immobilienmaklern und Kreditsachbearbeitern gekauft. Will erkannte, dass diese Listen einen Wert hatten, und begann, sie an andere zu verkaufen. Er entdeckte die Website Bisben, auf der ein Unternehmen namens listguy.com zum Verkauf stand, das Listen verschiedener Branchen verkaufte.

Die Gründung von The Data Supplier

Inspiriert von listguy.com beschloss Will, eine ähnliche Website namens The Data Supplier zu erstellen. Er kaufte weitere Listen und verkaufte sie nach Branchen sortiert. Innerhalb weniger Monate generierte das Geschäft 30.000 bis 50.000 Dollar Umsatz pro Monat. Er nutzte Gray-Hat-SEO-Techniken, um in Suchmaschinen für E-Mail-Listen zu ranken, und versandte Cold Emails an Unternehmen. Dieses Geschäft führte zur Gründung einer Agentur, die B2B-Daten verkaufte und Cold Emailing- und Cold Calling-Dienste anbot.

Der Übergang zum SaaS-Modell

Will wusste, dass er das Geschäft automatisieren und in ein SaaS-Modell umwandeln wollte. Er beauftragte ein Team auf Elance (heute Upwork), um eine erste Version einer Plattform zu entwickeln, wurde aber betrogen und verlor sein Geld. Trotzdem gab er nicht auf und startete 2017 erneut. Er konzentrierte sich auf B2B-Daten und entwickelte eine Plattform, die es Unternehmen ermöglichte, Listen ihrer idealen Interessenten zu erstellen.

Die ersten Monate mit Uple und der Aufbau des Teams

Die ersten Monate mit Uple verliefen vielversprechend, mit einem stetigen Umsatzwachstum von 2.000 Dollar pro Monat auf 10.000 Dollar pro Monat. Will gab das Agenturgeschäft auf und konzentrierte sich voll und ganz auf Uple. Er und seine Frau führten das Geschäft zunächst ohne Mitarbeiter und lagerten die Entwicklung aus. Als das Geschäft wuchs, stellten sie Mitarbeiter ein, beginnend mit dem Kundensupport. Im ersten Jahr erreichte Uple einen Umsatz von einer Million Dollar, hauptsächlich durch Cold Emails.

Die Gründung von Signaturely

Im Jahr 2020, während der COVID-19-Pandemie, wollte Will sich selbst testen und ein weiteres SaaS-Unternehmen aufbauen. Er analysierte verschiedene Kategorien auf G2, einer Bewertungsseite für B2B-Software, und entschied sich für den Bereich der elektronischen Signaturen. Er erkannte, dass der Markt fragmentiert war und dass es Raum für Wachstum gab, da nur ein kleiner Prozentsatz der Dokumente weltweit elektronisch signiert wurde.

Die Strategie hinter Signaturely

Bevor Will mit der Entwicklung von Signaturely begann, wollte er sicherstellen, dass er Kunden profitabel gewinnen konnte. Er analysierte die Strategien der Wettbewerber und stellte fest, dass viele von ihnen kostenlose Tools und Vorlagen anboten, um Leads zu generieren. Er nutzte seine SEO-Kenntnisse, um für diese Suchbegriffe zu ranken. Er beauftragte dasselbe Entwicklungsteam von Upwork, das er für Uple verwendet hatte, um eine einfache, benutzerfreundliche E-Signatur-Software zu entwickeln.

Das Wachstum von Signaturely und die Bedeutung der Einfachheit

Signaturely bot ein Freemium-Modell an, bei dem Benutzer drei Dokumente pro Monat kostenlos signieren konnten. Das Benutzerwachstum war enorm, aber der Umsatz war nicht so hoch wie bei Uple. Will investierte mehr Zeit in Uple, da es das größere Geschäft war. Signaturely wuchs weiter und hat heute fast zwei Millionen Benutzer, von denen die meisten den kostenlosen Plan nutzen. Die Einfachheit der Software und die kostenlosen Tools und Vorlagen trugen zum Erfolg bei.

Geschäftsideen im Bereich Leadgenerierung

Will sieht die Zukunft der Leadgenerierung in der Automatisierung. Er glaubt, dass Software in der Lage sein wird, automatisch die besten Kunden zu identifizieren, E-Mails zu versenden und Termine zu vereinbaren, ohne dass ein menschliches Zutun erforderlich ist. Er spricht auch über die Möglichkeit, eine QuickBooks-Alternative zu entwickeln, die kostenlos angeboten wird, aber durch zusätzliche Dienstleistungen wie Kreditkartenverarbeitung, Gehaltsabrechnung und Krankenversicherung monetarisiert wird.

Die Bedeutung von Nischenmärkten und zusätzlichen Dienstleistungen

Will betont die Bedeutung von Nischenmärkten und die Möglichkeit, zusätzliche Dienstleistungen anzubieten, um ein Geschäft zu monetarisieren. Er schlägt vor, eine kostenlose CRM-Software für eine bestimmte Branche anzubieten und dann durch Kreditkartenverarbeitung oder andere Dienstleistungen Einnahmen zu erzielen. Er warnt jedoch davor, dass es schwieriger ist, ein großes SaaS-Unternehmen aufzubauen, als es aussieht, und dass der Aufbau einer Marke und die profitable Kundengewinnung entscheidend sind.

Tools und Frameworks zum Kopieren anderer Unternehmen

Will glaubt, dass der Preis nicht das einzige Unterscheidungsmerkmal sein kann, da es immer kostenlose Software geben wird. Stattdessen sollte man sich auf ein Alleinstellungsmerkmal wie Benutzerfreundlichkeit konzentrieren und eine Marke aufbauen. Er empfiehlt, vor dem Bau eines Produkts zu testen, ob man Kunden profitabel gewinnen kann, z. B. durch Cold Emails oder Facebook-Anzeigen.

Abschluss und Kontaktinformationen

Will Cannon lädt die Zuhörer ein, seinen YouTube-Kanal und seine Website WillCannon.com zu besuchen, wo er kostenlose Playbooks zu SEO, Cold Emailing und Leadgenerierung anbietet. Er betont die Bedeutung des Verkaufs vor dem Bau und bedankt sich für die Möglichkeit, im Podcast aufzutreten.

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