Kurze Zusammenfassung
Das Video erklärt, dass Nackenschmerzen, Schulterschmerzen oder Schmerzen im Bereich des Schulterblatts oft nicht von der Wirbelsäule herrühren, sondern mit der Gallenblase und der Leber zusammenhängen können. Es wird erläutert, wie Gallenstau die Ursache sein kann und wie man dies durch eine einfache Selbstmassage testen kann. Abschließend werden diätetische und ergänzende Maßnahmen zur Linderung der Beschwerden vorgestellt.
- Nackenschmerzen und Schulterschmerzen können von der Gallenblase oder Leber herrühren.
- Gallenstau kann den Nervus phrenicus reizen und zu Schmerzen im Nacken- und Schulterbereich führen.
- Eine einfache Massage unterhalb des Rippenbogens kann sofortige Linderung bringen, wenn die Gallenblase das Problem ist.
- Ernährungsumstellung und die Einnahme von Gallensalzen können helfen, Gallenstau zu beseitigen.
Einführung: Ihre Nackenschmerzen sind nicht wirbelsäulenbedingt!
Viele Menschen mit Nacken-, Schulter- oder Schulterblattschmerzen haben erfolglos Massage- oder Chiropraktik-Therapien ausprobiert. Der Grund dafür ist oft, dass die Ursache nicht in der Wirbelsäule liegt, sondern in der Verbindung zwischen diesem Bereich des Körpers und der Gallenblase. Der Sprecher bietet eine einfache Technik, um festzustellen, ob die Gallenblase das Problem ist.
Zusammenhang zwischen Gallenblase, Leber und Nackenschmerzen
Die Gallenblase, ein kleiner Sack unterhalb des Rippenbogens, ist über einen Gang mit dem Dünndarm und über einen weiteren Gang mit der Leber verbunden. Die Leber produziert Galle, die in der Gallenblase konzentriert wird. Bei der Nahrungsaufnahme kontrahiert die Gallenblase und gibt die Galle in den Dünndarm ab, um Fette abzubauen. Wenn der Cholesterinspiegel sehr hoch und die Gallensalze sehr niedrig sind, kann es zu Gallensteinen kommen. Vor der Bildung von Gallensteinen entsteht jedoch Gallensaft, der die Gänge verstopft und Druck erzeugt. Dieser Druck reizt den Nervus phrenicus, der zum Zwerchfell und zur Leber führt und Schmerzen in den Nacken- und Schulterbereich ausstrahlen kann.
Was verursacht Nackenschmerzen?
Eine Verstopfung oder Schwellung der Gallenblase oder Leber kann zu sogenannten übertragenen Schmerzen in diesem Bereich führen. Dies ist oft auf einen Mangel an Galle zurückzuführen, der durch Östrogendominanz (z. B. durch Hormonersatztherapie oder Antibabypillen), Medikamente (Statine, Antibiotika, Antidepressiva), übermäßigen Alkoholkonsum oder den Verzehr von Junkfood, Kohlenhydraten, Zucker, Stärke und Getreide verursacht werden kann.
Wie man chronische Nacken- und Schulterschmerzen loswird
Um die Beschwerden zu lindern, sollten die genannten Auslöser vermieden werden. Ein wirksames Mittel ist die Einnahme von Gallensalzen, insbesondere TUDCA, um den Gallensaft zu verdünnen und die Leber zu entfetten. TUDCA ist auch gut für die Augen, das Gehirn und die Bauchspeicheldrüse. Oft reicht eine Ernährungsumstellung aus, eventuell ergänzt durch Taurin, da Gallensalze aus Taurin bestehen.
Wie man feststellt, ob man übertragene Schmerzen hat
Um festzustellen, ob die Beschwerden von der Gallenblase herrühren, kann man den Bereich unterhalb des rechten Rippenbogens manuell massieren, um Stauungen zu lösen. Wenn dies die Ursache ist, sollte man sofortige Linderung im Nacken-, Schulter- oder Schulterblattbereich oder sogar im rechten Arm verspüren. Dazu drückt man mit den Händen unter den Rippenbogen und massiert den Bereich, bis man einen Knoten findet. Durch Halten des Drucks sollte sich die rechte Schulter lockern. Wenn dies der Fall ist, liegt die Ursache nicht im Nacken oder in der Schulter, sondern in der Gallenblase. Die endgültige Lösung ist eine Ernährungsumstellung.

