Why Your House is Making you Sick and Tired

Why Your House is Making you Sick and Tired

Kurze Zusammenfassung

In diesem Video wird erläutert, wie künstliches Licht die Gesundheit beeinträchtigen kann, insbesondere durch die Störung des zirkadianen Rhythmus. Es wird erklärt, dass der Mangel an Kontrast zwischen hellem Tageslicht und völliger Dunkelheit in der Nacht negative Auswirkungen auf Stimmung, Stoffwechsel und Hormone hat. Abschließend werden praktische Tipps gegeben, wie man die Lichtverhältnisse verbessern kann, um den Schlaf zu fördern und die Gesundheit zu optimieren.

  • Künstliches Licht stört den zirkadianen Rhythmus.
  • Mangelnder Kontrast zwischen Tag und Nacht beeinträchtigt die Gesundheit.
  • Helles Licht am Tag und Dunkelheit in der Nacht sind entscheidend für den Schlaf und das Wohlbefinden.

Einführung: Gesundheitliche Auswirkungen von künstlichem Licht

Das Video beginnt mit der Feststellung, dass die Beleuchtung in Innenräumen eine der größten Gefahren für die Gesundheit darstellt, da sie den zirkadianen Rhythmus beeinflusst. Dieser Rhythmus steuert Stimmung, Stoffwechsel und Hormone. Ein Mangel an Kontrast zwischen hellem Tageslicht und Dunkelheit in der Nacht führt zu Problemen, selbst wenn man sich gesund ernährt, Sport treibt und ausreichend schläft. Der zirkadiane Rhythmus wird durch Licht- und Dunkelsignale gesteuert, wobei verschiedene Organe im Körper eigene Uhren haben, die durch eine Hauptuhr im Gehirn synchronisiert werden.

Lux erklärt

Der Begriff "Lux" wird definiert, um die Helligkeit des Lichts zu messen. Im Freien kann die Helligkeit des Sonnenlichts zwischen 10.000 und 100.000 Lux liegen, an bewölkten Tagen zwischen 2.000 und 10.000 Lux. In Innenräumen liegt die Helligkeit zwischen 100 und 500 Lux, während die Nutzung von Telefonen oder Fernsehern bei Nacht zwischen 300 und 1.000 Lux liegen kann. Mondlicht hingegen hat nur 0,1 Lux.

Warum Innenbeleuchtung schlecht für Ihre Gesundheit ist

Die moderne Beleuchtungssituation schafft eine unnatürliche Umgebung, in der die Tage zu dunkel und die Nächte zu hell sind. Gefiltertes Sonnenlicht durch Glas reduziert die UV- und Infrarotstrahlung, was dem Gehirn signalisiert, dass es nicht Tag ist. Helle LEDs, Fernseher und Tablets am Abend signalisieren dem Gehirn, wach zu bleiben. Dieser Mangel an Kontrast zwischen Tag und Nacht stört den zirkadianen Rhythmus erheblich.

Innenbeleuchtung und Melatoninunterdrückung

Künstliches Licht beeinträchtigt die Melatoninausschüttung, ein Hormon, das den Schlaf einleitet. Blaulicht, das von Bildschirmen und LEDs ausgestrahlt wird, kann die Cortisolproduktion anregen und den Schlaf stören. Dies führt dazu, dass die Schlaftiefe reduziert wird, selbst wenn man lange im Bett liegt.

Innenbeleuchtung und Schlaf

Ein gestörter zirkadianer Rhythmus beeinträchtigt den Stoffwechsel, den Insulinspiegel und den Blutzucker. Es kann auch zu Stimmungsschwankungen, Angstzuständen und Depressionen führen. Helles Licht am Abend verschlimmert den Blutzuckerspiegel, während helles Sonnenlicht am Tag den Blutzuckerspiegel verbessern kann. In Krankenhäusern, insbesondere auf Intensivstationen, kann die ständige Beleuchtung die Genesung beeinträchtigen und zu Delirium führen.

Wie man den Schlaf verbessert und die Störung des zirkadianen Rhythmus reduziert

Um den zirkadianen Rhythmus zu verbessern, sollte man tagsüber so viel hellem Licht wie möglich ausgesetzt sein, idealerweise durch Sonnenlicht vor dem Mittag. Auf Sonnenbrillen sollte man verzichten, um ausreichend Licht ins Auge zu lassen. Abends sollte man für Dunkelheit sorgen, indem man auf helle Deckenleuchten verzichtet und stattdessen schwache, bernsteinfarbene Lichter verwendet. Bildschirme sollten drei Stunden vor dem Schlafengehen gedimmt werden. Bei Bedarf kann eine helle Vollspektrum-Lichtbox am Morgen helfen. Glühlampen sind eine bessere Alternative zu LEDs für die Abendbeleuchtung. Es ist wichtig, alle kleinen Lichter im Schlafzimmer abzudecken, um die Schlafqualität zu verbessern.

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